Warum SASE bei Gartner als Enterprise-ready-Technologie gilt

Die digitale Transformation beschleunigt sich, hybride Arbeit verschiebt die Grenzen von Unternehmen immer weiter - und damit ist Secure Access Service Edge (SASE) kein Zukunftsziel mehr, sondern ein Gebot der Stunde. Im aktuellen Gartner® Hype Cycle™ Report zu Enterprise Networking heißt es: „SASE is no longer a ‘nice to have’ but is rapidly becoming a critical framework for modern cybersecurity and networking architecture.“
Warum also gewinnt SASE so stark an Fahrt?
Der Aufstieg von SASE: Was den Boom antreibt
SASE setzt sich durch, weil Unternehmen einen stärker vereinheitlichten Ansatz für Security und Networking brauchen. Klassische Architekturen sind zu fragmentiert, um den Anforderungen verteilter Belegschaften und Cloud-first-Umgebungen an Agilität, Skalierbarkeit und Sicherheit gerecht zu werden.
Gartner® nennt mehrere Treiber hinter dieser Dynamik:
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Konsolidierung von Technologien: Unternehmen wollen ihren Security-Stack gezielt vereinfachen, indem sie Netzwerk- und Sicherheitsfunktionen zusammenführen - ein Kernprinzip von SASE.
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Cloud-Nutzung: Je mehr Workloads in die Cloud wandern, desto deutlicher stoßen alte Perimeter-Modelle an ihre Grenzen. SASE ermöglicht sicheren Direktzugriff auf die Cloud - von jedem Standort aus.
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Work-from-anywhere-Kultur: Nutzer, Geräte und Anwendungen sind heute über den ganzen Globus verteilt. Unternehmen brauchen deshalb skalierbaren, standortunabhängigen Zugriff - genau dafür wurde SASE konzipiert.
Wie Gartner die Kernfunktionen von SASE definiert
Gartner® definiert SASE als die Konvergenz von Wide Area Networking (WAN) und Netzwerksicherheitsdiensten wie SWG (Secure Web Gateway), CASB (Cloud Access Security Broker), ZTNA (Zero Trust Network Access) und FWaaS (Firewall as a Service) zu einem einzigen, cloud-nativen Servicemodell.
Diese Konvergenz ermöglicht es Unternehmen, einheitliche Sicherheitsrichtlinien durchzusetzen, Komplexität zu reduzieren und die Performance zu verbessern - unabhängig davon, wo sich Nutzer oder Anwendungen befinden.
Die Nachfrage signalisiert einen Wandel
Eines der deutlichsten Signale, die Gartner® hervorhebt, ist die starke Nachfrage nach Single-Vendor-SASE-Lösungen. Für 2026 prognostiziert Gartner: „60% of new SD-WAN purchases will be part of a single-vendor SASE offering, up from 15% in 2022.“
Dieser deutliche Wandel zeigt: Unternehmen legen Wert auf einfache Bereitstellung, integrierte Richtlinienkontrolle und ein vereinfachtes Anbietermanagement - Vorteile, die Single-Vendor-SASE-Modelle liefern können.
Orientierung im Anbietermarkt
Der Report betont außerdem, wie wichtig es ist, SASE-Anbieter danach zu bewerten, ob sie Netzwerk- und Sicherheitsfunktionen gleichermaßen beherrschen - nicht bloß als gebündeltes Angebot, sondern als tief integrierte Lösungen, die von Grund auf für Konvergenz entwickelt wurden.
Gartner® empfiehlt Unternehmen, die globale Präsenz und den Reifegrad der Anbieter-Architekturen sorgfältig zu prüfen, um eine konsistente Durchsetzung von Richtlinien und eine einheitliche User Experience im großen Maßstab sicherzustellen.
Die Rolle von SASE - heute und in Zukunft
SASE entwickelt sich vom Konzept zur kritischen Infrastruktur - und seine Rolle bei der Absicherung moderner, agiler Unternehmen wird weiter wachsen. Wer diese Konvergenz früh annimmt - insbesondere mit einem Single-Vendor-Ansatz - dürfte besser aufgestellt sein, um die Konnektivitäts- und Sicherheitsherausforderungen von morgen direkt anzugehen.
Die Einschätzung von Gartner® bestätigt: SASE ist nicht bloß ein Trend, sondern verändert grundlegend, wie Unternehmen in einer zunehmend grenzenlosen Welt und über Funktionsgrenzen hinweg über Security und Networking denken.
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