Lucy ist jetzt für alle Kunden verfügbar – und löst echte Probleme
Lucy ist ab sofort für alle Open Systems Kunden allgemein verfügbar.
In Teil 1 unserer Blogserie haben wir die Grundidee vorgestellt: KI-gestützter Self-Service für echte operative Arbeit – nicht für Demos oder Prototypen.
Seitdem war Lucy im Early Access bei ausgewählten Kunden im Einsatz. Sie wurde an realen Problemen getestet, durch echtes Feedback weiterentwickelt und in produktiven Umgebungen erprobt. Jetzt ist sie bereit.
Die meisten Support-Modelle sind rund um Warteschlangen aufgebaut. Nicht so Lucy – sie ist auf Lösung ausgelegt.
Vom Early Access zur allgemeinen Verfügbarkeit
Als wir Lucy erstmals vorgestellt haben, war unser Ziel klar und ambitioniert: Kunden sollen operative Probleme selbst lösen können – und zwar sofort, ohne in einer Warteschlaufe zu warten.
Während der Early-Access-Phase haben wir eng mit ausgewählten Kunden zusammengearbeitet, um dieses Versprechen zu validieren. Ihr Feedback hat Lucy zu dem gemacht, was sie heute ist: eine leistungsfähige, verlässliche Assistentin für reale Aufgaben im Netzwerk- und Security-Betrieb.
Heute können alle Open-Systems-Kunden Lucy direkt im Mission Control Portal nutzen.
Doch was kann Lucy konkret leisten? Schauen wir uns das an.
Firewall-Analyse: Schluss mit dem Rätselraten, warum Traffic blockiert wird
Eine der häufigsten Support-Anfragen lautet: «Warum wird mein Traffic blockiert?» Mit Lucy müssen Sie nicht mehr warten, bis ein Engineer nachschaut. Lucy navigiert durch die gesamte Hierarchie Ihrer Firewall-Konfiguration – Policies, Sections und einzelne Regeln – und erklärt in verständlicher Sprache, was jede Regel bewirkt.
Möchten Sie prüfen, ob eine bestimmte IP-Adresse geblockt wird? Lucy durchsucht Ihre Firewall-Traffic-Logs (bis zu drei Tage zurück) und stellt die Ergebnisse übersichtlich dar – inklusive direktem Link in die vollständigen Logs im Portal.
Sie können Lucy auch fragen, wo bestimmte Firewall-Objekte verwendet werden. Zum Beispiel: «Welche Regeln referenzieren diese IP-Adresse?» Lucy findet alle relevanten Referenzen und zeigt Ihnen die entsprechenden Regeln.
Wichtig: Alles erfolgt im Read-only-Modus. Lucy hilft beim Verstehen – sie verändert nichts.
Proxy-Debugging: Vom «Es funktioniert nicht» zur Ursache
«Ein Benutzer in unserem Büro in Singapur kann eine Website nicht erreichen.» Solche Anfragen können viele Ursachen haben. Lucy geht strukturiert vor.
Sie folgt einem klaren Troubleshooting-Runbook: Zuerst fragt sie die wichtigsten Informationen ab wie URL und Client-IP oder Benutzername und arbeitet sich dann systematisch durch die Analyse. Dazu gehört die Simulation von Webanfragen, die Auswertung von Logs sowie die Prüfung, ob ein Problem durch Policies, Kategorisierung oder andere Faktoren verursacht wird.
Ist die Lösung eindeutig, etwa das Hinzufügen einer Proxy-Ausnahme, führt Lucy Sie Schritt für Schritt durch den Prozess. Dasselbe gilt für Blocklisten.
Und wenn das Problem nicht im Proxy liegt, weist Lucy Sie gezielt in die richtige Richtung, statt zu spekulieren.
Netzwerkdiagnose: Verstehen, was wirklich passiert ist
Wenn Sie nachvollziehen möchten, was in Ihrem Netzwerk tatsächlich passiert ist, liefert Lucy Antworten, nicht nur Rohdaten.
Fragen wie «Welcher Traffic wurde in der letzten Stunde von 10.0.0.5 auf Host abc-sg001 gesehen?» werden in strukturierter Form beantwortet.
Auch Analysen auf Interface-Ebene, etwa zur Untersuchung von Traffic während eines Engpasses, übernimmt Lucy.
Service Delivery: Sofortige Antworten zu Ihrer Infrastruktur
Lucy dient als schnelle Informationsquelle für Ihre Infrastruktur. Sie können Hosts an bestimmten Standorten abfragen, Bandbreiten über mehrere Systeme hinweg analysieren oder Details zu ISP-Leitungen einzelner Hosts abrufen.
Gerade in verteilten Umgebungen ist das besonders hilfreich: «Wie hoch ist die Gesamtbandbreite aller Hosts in Tokio?» Lucy sammelt die Daten, aggregiert sie und stellt sie übersichtlich dar, ohne dass Sie sich durch das Portal navigieren müssen.
Historische Tickets: Aus der Vergangenheit lernen
Wiederkehrende Probleme gehören zum Alltag im Betrieb. Eine zentrale Frage ist oft: «Gab es das schon einmal, und wie wurde es gelöst?»
Lucy durchsucht Ihre historischen Support-Tickets und findet passende Fälle. Sie erhalten Zusammenfassungen, Lösungen und direkte Links zu den vollständigen Tickets.
Das spart Zeit und sorgt dafür, dass Sie bei einer Eskalation nicht bei null beginnen. Sie gehen vorbereitet in das Gespräch, mit klarer Sicht darauf, was bereits versucht wurde.
Portal-Navigation: Das richtige Tool sofort finden
Das Mission Control Portal ist leistungsfähig, aber nicht immer auf Anhieb übersichtlich. Lucy nimmt Ihnen die Suche ab.
Fragen wie «Wo finde ich meine Proxy-Logs?» beantwortet Lucy mit direkten Deep Links, oft sogar mit vorausgefüllten Parametern. Oder: «Wie beantrage ich eine Firewall-Regeländerung?» Lucy öffnet die passende Anleitung inklusive Schritt-für-Schritt-Erklärung.
Ob Proxy-Simulation, Firewall-Trace, Netzwerk-Dashboards oder E-Mail-Quarantäne: Lucy kennt die richtigen Wege und führt Sie direkt dorthin.
Ticket-Erstellung: Nahtlose Eskalation bei Bedarf
Manchmal reicht Self-Service nicht aus, und das ist völlig in Ordnung. Lucy sorgt für einen reibungslosen Übergang.
Wenn das Troubleshooting ausgeschöpft ist oder Sie aktiv Unterstützung anfordern, erstellt Lucy automatisch ein Support-Ticket. Darin enthalten sind Betreff, Problemzusammenfassung, betroffene Systeme sowie alle bisherigen Diagnose-Schritte. Vor dem Absenden sehen Sie alle Details und bestätigen mit einem Klick.
Das Ergebnis: Ihr Engineer startet mit vollständigem Kontext – und kann schneller zur Lösung kommen.
Für produktive Umgebungen gebaut
Die allgemeine Verfügbarkeit von Lucy ist mehr als ein Feature-Release. Sie wurde konsequent für den Einsatz in produktiven Umgebungen entwickelt.
Multi-Tenant-Isolation. Sitzungen sind strikt auf Ihr Unternehmen beschränkt. Zugriffe auf Daten anderer Kunden werden aktiv erkannt und unterbunden.
Input-Guardrails. Jede Anfrage durchläuft mehrere Schutzmechanismen: Erkennung von Prompt Injection, Privilegieneskalation, Datenexfiltration sowie sensiblen Eingaben. Passwörter oder private Schlüssel werden automatisch erkannt und blockiert.
Output-Sanitization. Antworten sind klar und kontextbezogen – ohne interne Systemnamen, Tools oder Architekturdetails offenzulegen.
Human-in-the-Loop. Keine relevanten Aktionen ohne Freigabe. Ticket-Erstellung erfolgt nur nach expliziter Bestätigung.
Gezielte Eskalation. Wenn ein Gespräch nicht weiterführt, wird proaktiv an einen Engineer übergeben. Lucy weiss, wann sie übergeben muss.
Was als Nächstes kommt
Lucys allgemeine Verfügbarkeit ist ein Meilenstein, aber nicht das Ziel. Wir arbeiten auf einen Betrieb hin, der nicht mehr von Warten, Vermutungen oder dem Zusammensuchen von Informationen aus verschiedenen Tools abhängt. Lucy entwickelt sich mit jeder realen Interaktion weiter: neue Fähigkeiten, bessere Runbooks, kontinuierliche Optimierung auf Basis echter Betriebsdaten.
Das Ziel ist klar: weniger Reibung, schnellere Antworten, direkter Weg von der Frage zur Lösung.
Wenn Sie Open Systems-Kunde sind, steht Lucy jetzt im Mission Control Portal zur Verfügung. Stellen Sie ihr eine echte operative Frage, denn genau dort zeigt sich der Unterschied. So sieht es aus, wenn KI nicht nur aufgesetzt wird, sondern Teil des Betriebs ist.
Und falls Sie Teil 1 verpasst haben: hier entlang!
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Alex Arwadi, AI Engineer