Warum Souveränität, Qualität und Vertrauen die Zukunft von IT-Infrastrukturen bestimmen

Wenn IT-Infrastruktur versagt, geschieht das selten leise. Produktionslinien werden unterbrochen. Remote-Zugriffe kommen zum Stillstand. Compliance-Eskalationen werden ausgelöst. Und das Thema landet auf der Traktandenliste der Geschäftsleitung.

In einer Welt, die von geopolitischer Unsicherheit, strengeren Cybersecurity-Vorgaben und immer komplexeren hybriden Umgebungen geprägt ist, stellen Unternehmen eine neue Frage: Nicht nur: «Welche SASE-Architektur wählen wir?» Sondern: «Wer baut und betreibt sie – und nach welchen Standards?»

Vor diesem Hintergrund ist die jüngste Auszeichnung von Open Systems mit dem Label Swiss Made Software mehr als nur ein Zertifizierungserfolg. Sie ist ein Statement dazu, wie modernes Managed SASE konzipiert, bereitgestellt und betrieben werden sollte.

In diesem Beitrag erklären wir:

  • Was das Label Swiss Made Software bedeutet
  • Warum «Swiss-made» gerade im SASE- und IT-Infrastruktur-Kontext relevant ist
  • Was «Swiss-made» bei Open Systems Managed SASE konkret heisst
  • Warum Swiss-made Managed SASE die bevorzugte Wahl ist – und welchen Nutzen Kundinnen und Kunden haben
  • Warum man aktiv auf Swiss-made achten sollte – besonders im Vergleich zu europäischen oder amerikanischen Alternativen

Das Swiss Made Software Label und was es bedeutet

«Swiss-made» ist kein Marketingbegriff. In der Schweiz sind Herkunftsbezeichnungen rechtlich geschützt und kulturell stark verankert.

Das Qualitätslabel Swiss Made Software definiert klare Kriterien, darunter:

  • Ein wesentlicher Teil der Entwicklung und Wertschöpfung findet in der Schweiz statt;
  • Zentrale Engineering-Kompetenzen sind in der Schweiz angesiedelt;
  • Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in der Schweiz und untersteht Schweizer Recht;
  • Verpflichtung zu Schweizer Qualitäts-, Präzisions- und Transparenzstandards.

Das ist wichtig, denn digitale Infrastruktur ist heute nicht mehr nur Technologie. Sie ist auch Governance.

Trägt ein Anbieter das Label Swiss Made Software, signalisiert das:

  • Klare Zuständigkeit nach Rechtshoheit
  • Klare Verantwortlichkeiten
  • Transparente Herkunft des geistigen Eigentums
  • Engineering-Disziplin statt Ad-hoc-Integration

In einer Zeit, in der Lieferketten und Anbieter-Ökosysteme über Kontinente hinweg reichen, ist diese Klarheit alles andere als nebensächlich.

Warum Swiss-made im SASE-Kontext wichtig ist

Managed SASE steht im Zentrum moderner IT-Infrastrukturen. Es vereint:

Kurz gesagt: Es verbindet Nutzende, Applikationen, Daten, Standorte und Cloud-Umgebungen.

Betrachtet man den regulatorischen und operativen Hintergrund, wird die Bedeutung noch deutlicher.

Laut einer Umfrage, die Open-Systems 2025 zum Thema europäische Cybersecurity-Regulierungen durchgeführt hat, geben die meisten europäischen IT-Verantwortlichen an, dass Vorschriften wie NIS2 und DORA ihre Infrastrukturstrategie und die Anbieterauswahl stark beeinflussen.

Das zeigt: Infrastrukturentscheide sind nicht mehr rein technisch. Es sind Compliance-, Risiko- und Governance-Entscheide.

In diesem Kontext ist Swiss-made besonders relevant, weil:

  • Die Schweiz politisch neutral und wirtschaftlich stabil ist;
  • Sie eine starke Tradition im Datenschutz hat;
  • Sie nicht in gleicher Weise Teil extraterritorialer EU- oder US-Gesetzesrahmen ist wie amerikanische Anbieter;
  • Sie weltweit für Präzision, Zuverlässigkeit und regelbasierte Governance steht.

Bei SASE, einem Dienst zwischen Nutzenden und allem, worauf sie zugreifen, sind Herkunft und betriebliche Transparenz keine Nebensache. Sie sind ein Element der Risikokontrolle.

Was Swiss-made bei Open Systems Managed SASE bedeutet

Swiss-made beschränkt sich nicht auf die Adresse eines Entwicklungsbüros. Es prägt den gesamten Managed-SASE-Lebenszyklus von der Software, Implementierung und den Betrieb.

1. In der Schweiz entwickelter Software-Stack

Swiss-made Managed SASE beginnt beim Engineering.

Statt unverbundene Einzellösungen zusammenzunähen, setzt Open Systems auf:

  • Sorgfältige Auswahl von Best-of-Breed-Komponenten und Open-Source-Technologien;
  • Integration nach strengen Architekturstandards;
  • Eigene Monitoring-, Telemetrie- und Automatisierungsschichten;
  • Plattformdesign mit Blick auf den Betrieb von Anfang an.

Ein praktisches Beispiel: Viele Unternehmen stellen fest, dass die Verknüpfung von SD-WAN-Telemetrie mit Sicherheitsalarmen manuelle Korrelation über mehrere Dashboards erfordert. Eine Swiss-engineered Integration beseitigt diese Reibung, indem Datenflüsse und Observability in einem einheitlichen Betriebsmodell zusammengeführt werden.

Das Ergebnis ist nicht nur funktionales SASE, sondern operativ nachhaltiges SASE.

2. Souveräne und flexible Implementierungen

Swiss-made beeinflusst auch die Bereitstellung von Managed SASE.

Open Systems bietet:

  • End-to-End-Architekturdesign
  • Projektmanagement durch erfahrene Teams
  • Deployment in Cloud-, Hybrid- oder vollständig On-Prem-Szenarien
  • On-Prem-Optionen speziell für Souveränitäts- oder Regulierungsvorgaben
  • Lokalen Support in Deutsch, Französisch und Englisch

Ein Beispiel: Bereitet sich ein Finanzdienstleister auf DORA-Audits vor, sind Transparenz beim Datenstandort, Anbieter-Governance und klare Service-Verantwortung keine theoretischen Themen, sondern konkrete Prüfungsfragen.

Swiss-made Deployment bedeutet, dass diese Antworten klar, dokumentiert und belastbar sind.

3. Schweizerisch geführter globaler Betrieb

Im Betrieb zeigt sich, was ein Konzept in der Praxis taugt. Open Systems betreibt 24×7-Services mit Schweizer Governance und «Follow-the-Sun»-Abdeckung, unterstützt durch Teams in der Schweiz und auf Hawaii.

Kennzeichnend ist das Betriebsmodell:

  • Engineers sind direkt in den Betrieb eingebunden
  • Kollaboratives «Swarming» statt hierarchischem Ticket-Weiterreichen
  • Tief integriertes Monitoring und Alerting in der Plattform

Das reduziert:

  • Eskalationsstufen
  • Lösungszeiten
  • Organisatorische Reibungsverluste

Praktisch heisst das: Wenn ein Produktionsunternehmen an mehreren Standorten Verbindungsprobleme hat, braucht es nicht drei Anbieter-Übergaben. Die Organisation, die den Stack entwickelt hat, betreibt ihn auch.

Diese Abstimmung ist kein Zufall. Sie ist Swiss-engineered.

Warum Swiss-made Managed SASE von Open Systems die bevorzugte Wahl ist – Kundenvorteile

Swiss-made ist nur dann relevant, wenn es messbaren Mehrwert bringt.

Transparenz und Audit-Sicherheit

Kundinnen und Kunden wissen:

  • Unter welcher Rechtshoheit der Service läuft
  • Wo Entwicklung und Governance angesiedelt sind
  • Wer im Incident-Fall verantwortlich ist

Das vereinfacht Compliance-Prüfungen und reduziert rechtliche Unklarheiten.

Betriebliche Zuverlässigkeit

Durch die enge Verzahnung von Engineering und Betrieb:

  • Sinkt das Ausfallrisiko
  • Werden Sicherheitsrichtlinien konsistent umgesetzt
  • Verkürzen sich Erkennungs- und Reaktionszeiten

Für global verteilte Organisationen wirkt sich diese Zuverlässigkeit direkt auf Produktivität und Umsatz aus.

Weniger interne Komplexität

Statt mehrere Anbieter für Netzwerk und Sicherheit zu koordinieren, erhalten Kundinnen und Kunden:

  • Eine einheitliche Managed-SASE-Plattform
  • Eine einzige SLA
  • 24×7-Support
  • Klare Eskalationswege

Das entlastet interne Teams – besonders in Zeiten von Fachkräftemangel im Cybersecurity-Bereich.

Souveräne Flexibilität

Organisationen mit strengen Datenresidenz- oder Souveränitätsanforderungen können:

  • On-Prem- oder Hybrid-Modelle wählen
  • Mehr Kontrolle über sensible Workloads behalten
  • Infrastrukturentscheide mit Governance-Strategien auf Geschäftsleitungsebene abstimmen

Langfristige Zukunftssicherheit

Swiss-made Managed SASE basiert auf:

  • Offenen Standards
  • API-basierter Automatisierung
  • Integrierter Telemetrie
  • Kontinuierlicher Weiterentwicklung der Plattform

So bleibt die Lösung anpassungsfähig, wenn sich Architekturen und Vorschriften verändern.

Kurz gesagt: Swiss-made Managed SASE bietet Stabilität ohne Starrheit.

Warum man aktiv auf Swiss-made achten sollte

Die Herkunft eines Anbieters war früher ein Nebenfaktor. Heute ist sie strategisch relevant.

Schweizer vs. europäische Alternativen

Europäische Anbieter unterliegen starken Regulierungen. Das Label Swiss Made Software bringt zusätzlich:

  • Einen formal anerkannten Herkunftsstandard
  • Klar definierte Engineering-Investitionsschwellen
  • Einen weltweit geschätzten Qualitätsruf

Für Unternehmen im DACH-Raum und in Europa bedeutet das regulatorische Passung kombiniert mit anerkannter Präzision.

Schweizer vs. amerikanische Alternativen

US-Anbieter dominieren den Cloud- und Cybersecurity-Markt, operieren jedoch oft unter:

  • Anderen extraterritorialen Rechtsrahmen
  • Komplexen globalen Lieferketten
  • Verteilten Entwicklungsmodellen

Für regulierte Branchen kann das zusätzliche Compliance-Abklärungen bedeuten.

Swiss-made bietet:

  • Neutrale Rechtshoheit
  • Ausgeprägte Datenschutzkultur
  • Klare Governance-Transparenz
  • Unabhängigkeit von grossen geopolitischen Machtblöcken

Für Verwaltungsräte, die langfristige Infrastrukturrisiken bewerten, kann diese Neutralität strategisch attraktiv sein.

Fazit: Swiss-made als strategischer Infrastrukturentscheid

Managed SASE ist nicht einfach ein weiterer IT-Service. Es ist das verbindende Gewebe des modernen Unternehmens.

Wenn Infrastruktur an der Schnittstelle von Nutzenden, Cloud-Applikationen, Remote-Zugriff und Compliance-Pflichten liegt, wird Vertrauen zur Architekturfrage.

Die Swiss Made Software-Zertifizierung bestätigt, dass Open Systems Managed SASE:

  • Mit Disziplin entwickelt wird
  • Transparent geführt wird
  • Verantwortlich betrieben wird
  • Auf regulatorische und operative Resilienz ausgelegt ist

In einer Welt, in der Infrastrukturrisiko gleichbedeutend mit Geschäftsrisiko ist, ist Swiss-made kein Marketinglabel. Es ist eine strategische Entscheidung für Organisationen, die Souveränität, Klarheit und langfristiges Vertrauen in ihr IT-Fundament schätzen.