SASE-Einführung in US und UK beschleunigt sich, doch Ausführungslücken bremsen Unternehmen aus

Neue Open-Systems-Umfrage zeigt: 8 von 10 Organisationen in den USA und Grossbritannien stecken in einer Zero-Trust-Zwischenphase fest.

Zürich, Schweiz, 27. Januar 2026Eine neue Umfrage unter 505 IT- und Security-Führungskräften in den Vereinigten Staaten und Grossbritannien zeigt eine wachsende Kluft zwischen Anspruch und Realität: Während Unternehmen ihre Zero-Trust- und SASE-Strategien zügig vorantreiben, gelingt es den meisten nicht, diese im operativen Betrieb vollständig und skalierbar umzusetzen. 

Hybride Umgebungen sind der Standard – Sichtbarkeit hält nicht Schritt 

Die 2026 SASE & Zero Trust Survey, durchgeführt von Open Systems in Zusammenarbeit mit Cybersecurity Insiders, zeigt, dass hybride Umgebungen zum Standard-Betriebsmodell geworden sind. Unternehmen sichern heute gleichzeitig Remote-Mitarbeitende, SaaS-Anwendungen, Rechenzentren, Multi-Cloud-Workloads, Aussenstellen sowie Dritt- und Partnerzugriffe ab. Dennoch nennen 67–68 % der Befragten fehlende End-to-End-Sichtbarkeit als grösste operative Herausforderung, dicht gefolgt von inkonsistenter Nutzererfahrung, Performance-Problemen und steigenden Ticket-Volumen. 

Zero Trust kommt voran, doch die meisten stecken in der Zwischenphase 

Die Einführung von Zero Trust ist klar im Gang. Nur noch 13–14 % der Organisationen verlassen sich ausschliesslich auf traditionelle WAN- und VPN-Architekturen; die meisten haben ZTNA und applikationsbasierte Zugriffskontrollen eingeführt. Jenseits der frühen Phasen gerät der Fortschritt jedoch ins Stocken: Lediglich 8–9 % berichten von einer vollständig integrierten Zero-Trust-Architektur, während die grosse Mehrheit in einer langanhaltenden Zwischenphase der Umsetzung verharrt. 

Ausführungskapazität, nicht Strategie, ist der entscheidende Engpass 

Das zentrale Hindernis ist dabei nicht Strategie oder Wille, sondern die Umsetzung. Fast die Hälfte der Befragten berichtet von erheblichen Schwierigkeiten beim parallelen Betrieb von VPN und ZTNA, was zu doppelten Policies, fragmentierten Tool-Landschaften und erhöhtem operativem Aufwand führt. Fachkräftemangel und Integrationsprobleme schränken zusätzlich die Fähigkeit der Teams ein, moderne Architekturen konsistent zu betreiben – und unterstreichen, dass heute Ausführungskapazität und nicht Architektur der entscheidende Engpass ist. 

„Unternehmen diskutieren nicht mehr darüber, ob Zero Trust und SASE der richtige Weg sind – diese Entscheidung ist längst gefallen“, sagt Stefan Keller, Chief Product Officer bei Open Systems. „Was den Fortschritt bremst, ist die Fähigkeit zur täglichen Umsetzung. Hybride Komplexität, Legacy-Infrastrukturen und begrenzte interne Kapazitäten treffen gleichzeitig aufeinander.“ 

Um diese Ausführungslücke zu schliessen, überdenken Organisationen zunehmend, wie SASE bereitgestellt wird. 78 % der US-amerikanischen und 85 % der britischen Befragten bevorzugen ein co-managed oder vollständig gemanagtes SASE-Betriebsmodell, das interne Steuerung mit dedizierter 24×7-Betriebsexpertise kombiniert. Auch die Erwartungen an Automatisierung sind pragmatisch: Unternehmen priorisieren KI für Monitoring, Anomalieerkennung, Incident Response und Ticket-Automatisierung – mit dem Ziel, operative Komplexität zu reduzieren statt zu experimentieren. 

„SASE ist keine Produktimplementierung mehr, sondern ein Betriebsmodell“, ergänzt Stefan Keller. „Kunden erwarten Visibility-First-Plattformen, geteilte Verantwortung und Partner, die sie im Betrieb begleiten, während ihre Umgebungen immer komplexer werden.“

Die Ergebnisse führen zu einem klaren Fazit: Unternehmen sind bereit für Zero Trust, bereit für SASE – und benötigen nun Betriebsmodelle, die den Realitäten hybrider, cloud-basierter Umgebungen gerecht werden. 

Mehr Informationen:
Jetzt ganzen Bericht herunterladen:
2026 SASE & Zero Trust Survey – US & UK Findings 

Über OpenSystems:
Open Systems ist ein international tätiger Anbieter von co-managed SASE- und Zero-Trust-Betriebsmodellen und unterstützt Unternehmen beim sicheren Betrieb komplexer hybrider und Multi-Cloud-Umgebungen. Das 1990 gegründete Unternehmen mit Hauptsitz in der Schweiz erzielt einen Jahresumsatz von über USD 100 Mio. und betreut globale Unternehmenskunden mit mehr als 60’000 Mitarbeitenden in mehr als 180 Ländern. 

Open Systems kombiniert cloud-native Netzwerk- und Security-Technologien mit transparentem, co-managed 24×7 Betrieb, um die Ausführungslücke zu schliessen, mit der viele Organisationen bei der Einführung moderner Architekturen konfrontiert sind. Als europäische Alternative zu US- und israelischen Security-Anbietern legt Open Systems besonderen Wert auf regulatorische Konformität, operative Transparenz und gemeinsame Verantwortung – für sichere, zuverlässige und skalierbare Netzwerk- und Security-Operationen in einer zunehmend verteilten IT-Landschaft. 

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