Was ist Advanced Persistent Threat (APT)?

Dem Namen nach handelt es sich bei einem Advanced Persistent Threat (APT) um eine neue Kategorie der Cyberbedrohung, die als breit angelegte, langfristige Infiltration eines IT-Netzwerks darauf ausgelegt ist, über Wochen, Monate oder sogar Jahre unauffällig in Ihrer Infrastruktur zu lauern. Im Gegensatz zu einer gezielten Datenschutzverletzung oder der Erpressung bei Ransomware, die eher mit einem „Schaufenstereinbruch“ vergleichbar ist, besteht das Ziel von APTs darin, den unbefugten Zugriff aufrechtzuerhalten und Konkurrenzunternehmen buchstäblich auszuspionieren.

APTs erhalten unbefugten Zugriff aufrecht

Die Ziele von APTs sind es, den unbefugten Zugriff aufrechtzuerhalten und Konkurrenzunternehmen mit verschiedenen Mitteln auszuspionieren, darunter:

Ausspähen

Mitlesen von E-Mails und anderen Kommunikationen.

Zugriff

Zugriff auf Geschäftspläne, Geschäftsgeheimnisse und geistiges Eigentum.

Beschaffen

Beschaffung sonstiger Insider-Informationen oder sensibler Daten, die einen unlauteren Vorteil verschaffen oder anderweitig für Wettbewerber von Wert sein könnten.

APTs sind in der Regel das Produkt raffinierter Hacker-Organisationen, die in einigen Fällen von feindlichen Regierungen unterstützt werden. Sie setzen – ähnlich wie seriöse Technologieunternehmen – höchst organisierte Entwicklungsteams ein, die APTs entwerfen, bereitstellen und kontinuierlich aktualisieren, um heimlich herkömmliche Bedrohungsinformations-Tools zu umgehen, und heimlich auf hochwertige Daten abzielen. Wenn ein neuer Stamm von APT die Aufmerksamkeit bekannter Bedrohungsinformations-Feeds auf sich zieht, können sie schnell umschwenken und sich anpassen, um nicht entdeckt zu werden und der globalen Cybersicherheits-Community einen Schritt voraus zu sein.

Heute nur eine Infektion, morgen viele Probleme

APTs werden über dieselben Einstiegspunkte wie andere Netzwerksicherheitsbedrohungen verbreitet – Zero-Day-Ausbeute, Social Engineering, Spear-Phishing oder über Drittanbieter-Websites eingeschleuste Malware. Doch sind sie tiefgreifender als ein konventioneller Virus oder Cyberangriff. Sobald ein APT innerhalb eines Netzwerks Fuss gefasst hat, kann es über Industriespionage hinausgehen und als Kanal oder „Fuss in der Tür“ dienen, um heimlich zusätzliche Bots oder Trojaner zu implementieren, die den täglichen Betrieb sabotieren und schliesslich im gesamten Unternehmen Schaden anrichten.

Schützen Sie Ihr Netzwerk vor APTs

Versierte CSOs und Netzwerkadministratoren sehen APT-Angriffe als unvermeidlich an – wenn nicht bereits irgendwo in ihrem eigenen Netzwerk einer lauert. Die heutigen Herausforderungen von dezentralisierten Cloud-Umgebungen und einer wachsenden Anzahl an Remote-Mitarbeitenden erhöhen nur die Notwendigkeit modernster Bedrohungsanalysen und effektiver Managed Detection and Response (MDR) Services von einem vertrauenswürdigen Security-Partner.

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